Errichtet auf mittelalterlichen Grundmauern ist das Steinhaus Casa Portico bereits seit dem 18. Jahrhundert Teil des historischen Dorfkerns von Moghegno. Für die Revitalisierung des Tessiner Steinhauses hat sich die Stiftung Ferien im Baudenkmal mit der Schweizer Berghilfe zusammengeschlossen und einen neuen Wohlfühlort am Ufer der Maggie geschaffen.
Gemeinsam mit den Nebengebäuden bildet das ländliche Wohnhaus ein Ensemble und eröffnet einen öffentlich zugänglichen Laubengang – den Portico. Gleichzeitig erschliesst dieser überdachte, offene Gang mit den aussenliegenden Steintreppen die Räumlichkeiten der Casa Portico, die sich über zwei Stockwerke verteilen. Seit Anfang dieses Jahres trifft hier nun auf Moderne: Die charakteristische Verschachtelung der Tessiner Steinhäuser wurde beibehalten, während die Einrichtung und der Ausbau des Baudenkmals dem heutigen Standard angepasst wurde.
Doch die Sanierung des baukuturellen Erbes hatte mehr als dessen Erhalt zum Ziel: Im Falle eines Einsturzes wären aufgrund des fliessendes Übergangs der Nachbarbauten eben auch jene betroffen und gefährdet. Darüberhinaus fokussierten die Beteiligten auf die Wiederbelebung des Dorfkerns von Mogheno, sodass auch der Tourismussektor neuen Aufschwung erfahren soll.





