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Nobles Domizil

Seit über 300 Jahren gehört ein von Rudolf Olgiati restauriertes Patrizierhaus bereits zum festen Bestandteil des Dorfkern Malans. Seit kurzem können nun bis zu sieben Personen das Objekt mieten, um ihre Ferien in dem Wohnhaus der ehemals mächtigsten Familie Graubündens zu verbringen.

In Malans markiert seit jeher ein präsenter Innenhof, umspielt von einem historischen dreier Ensemble, den Dorfkern: Errichtet und benannt wurden die sogenannten Planta-Häuser 1645 von Ambrosius von Planta, ein Familienmitglied des einflussreichsten Adelsgeschlechts Graubündens. Nachdem der mittlere Bau auf Grund eines schwerwiegenden Dorfbrand bereits schon einmal wieder aufgebaut werden musste, wurde 1974 das Patrizierhaus durch den Umbau des Bündner Architekten Rudolf Olgiati letztendlich gekonnt in die Moderne übertragen. Als Vertreter der „Neuen Sachlichkeit“ stellte er insbesondere die Bedeutung und Wirksamkeit historischer Gestaltungsprinzipien auch für moderne Architektur in den Vordergrund. Genau jenes Bestreben – die traditionell geschaffenen Strukturen mit seiner radikalen Sachlichkeit zu verbinden – wird am Umbau des historischen Plantahauses ersichtlich.

Im Parterre begrüsst ein einladender Gartensaal die ankommenden Gäste und lässt diese mit Regence-Stukkaturen und prächtigen Kreuzgewölben zum Staunen bringen. Doch auch im restlichen Haus begeistern unzählige Details der Ausstattung die Besucher – wie die getäfelte Decke des Hauptzimmers und die hohen, überwölbten Wohnräume. Zudem finden sich noch heute originale Möbelstückes aus der Hand des Architekten Olgiatis im gesamten Wohnhaus wieder. Nicht zu vergessen ist der typischer spätbarocke Ziergarten sowie die kleine Sauna, die beiden den den bis zu sieben Feriengästen zur Mitbenutzung zur Verfügung stehen.

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