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CIAM Archipelag. Listy Heleny Syrkus

Das Buch „CIAM Archipel. Die Briefe von Helena Syrkus“, herausgegeben von Aleksandra Kędziorek, Katarzyna Uchowicz und Maja Wirkus, erlaubt einen Blick hinter die Kulissen der internationalen Architekturbewegung der Moderne.

Helena Syrkus war polnische Architektin, Mitbegründerin der Künstler- und Architektengruppe „Praesens“ und stand als wegweisende Figur der polnischen Moderne im Zentrum des internationalen Architekturkongresses CIAM. Ihr Briefwechsel mit ihren engsten Weggefährtinnen und -gefährten, unter denen sich auch Le Corbusier, Sigfried Giedion und Walter Gropius befinden, wurde recherchiert und in dem Buch „CIAM Archipel. Die Briefe von Helena Syrkus“ zusammengetragen. Die gesammelte Korrespondenz lässt die Bedingungen und die Hintergründe der grossen Figuren der Moderne erkennen – und verleiht Leserinnen und Lesern einen persönlichen Bezug zur Vergangenheit. Die Briefe sind in einer weltpolitisch komplexen Zeit verfasst worden, die vom Antisemitismus der 30er-Jahre, dem Zweiten Weltkrieg und vom Beginn des Kalten Krieges geprägt sind.

Inhalt der in drei Sprachen verfassten Briefe sind die Grundbedingungen künstlerischer Arbeit und das Entwickeln einer gesellschaftspolitischen Utopie, die sich in der Architektur manifestiert. Es geht auch um die Flucht vor dem Krieg und um politische Strukturen, die Hilfe ermöglichen oder behindern. „CIAM Archipel. Die Briefe von Helena Syrkus“ stellt nicht bloss weniger bekannte Figuren der Moderne ins Rampenlicht, sondern zeigt das grosse Netzwerk zwischen ihnen und versetzt Leserinnen und Leser mitten hinein.

Buchdetails
Sprache: Deutsch, Englisch, Polnisch
Dimensionen: 23 x 22 cm, 415 Seiten
ISBN: 978-83-951542-2-5